28.04.
2009: Gedenkfeier zum 64. Jahrestag der „Penzberger Mordnacht“
18.00 Uhr Gedenkfeier zur 64. Wiederkehr der „Penzberger
Mordnacht“ am Friedhof,
Weitere Informationen:
www.penzberg.de
www.mordnacht.de
Selbstverständliche Grundregeln im Umgang mit Neonazis
Keine Gemeinsamkeiten!
Eigentlich sollten für den Umgang mit Neonazis in Parlamenten, ebenso wie in anderen Politikbereichen, einige Grundregeln selbstverständlich sein: Ihnen prinzipiell immer entgegenzutreten, ihre Propaganda zu entlarven, vor allem dann, wenn sie scheinbar kritische und berechtigte Positionen verkünden, ihnen aber keinen Deut entgegenzukommen und ihnen keine Plattform zu bieten.Mit Neonazis kann es keine Gemeinsamkeiten geben. Nazis sind und bleiben Verfechter einer verbrecherischen Politik. Diese Erfahrung aus der Zeit als Nazis das Land beherrschten, ist unauslöschbar in unser Gedächtnis eingebrannt. Man sollte meinen, dass das für alle demokratische Gruppierungen von rechts bis links unstrittig ist.In einigen Landkreisen Sachsens ist jedoch anderes passiert. Dort erhielten in vier Landkreisen - also keineswegs ein Einzelfall! - NPD-Abgeordnete bei Gremienwahlen mehrmals Stimmen auch aus anderen Fraktionen. Dies auch bei dem bundesweit bekannten NPD-Chefideologen Holger Apfel, der neben seinen Funktionen als Vizeparteivorsitzender und Fraktionschef im Landtag auch im Kreistag von Meißen sitzt.Im Kreistag Nordsachsen erklärte CDU-Vizefraktionschef Roland Märtz, man könne NPD-Anträge doch »nicht einfach ablehnen, nur weil die NPD sie stellt«. Im Stadtparlament von Dresden führte eine solche Auffassung - wie es hinterher hieß: aus Unachtsamkeit - dazu, dass zusammen mit Abgeordneten der CDU und FDP auch Abgeordnete der Linken für einen Antrag des neonazistischen »Nationalen Bündnisses« stimmten, weil dieses überfallartig beantragt hatte, für die Opfer des 11. September eine Gedenkminute einzulegen und die Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) den Neonazi-Antrag prompt zur Abstimmung stellte.Solche »Unachtsamkeit« darf es bei allem, was von Neonazis kommt, nicht geben. Ein solcher Grundsatz müsste doch leicht einzuhalten sein. Es sei denn, eine geistige Nähe zu Rechtsradikalen und Neonazis ist gegeben, wie etwa beim stellvertretenden Landesvorsitzenden des Bundes der Vertriebenen in NRW, Heinrich Neugebauer (CDU). Er liefert nicht nur Beiträge für das »Ost-West-Panorama«, einer »Monatszeitung für Russlanddeutsche«, wo er sich neben NPD-Chef Udo Voigt und NPD-Generalsekretär Peter Marx wiederfindet, sondern hält das auch für unerheblich. Schließlich dürfe »in einer Demokratie jeder schreiben, was er will«. Nur »die Antifas«, erklärt Neugebauer, die seien »schlimmer als alle Hooligans zusammen« - womit er eine weitere gemeinsame Basis mit Neonazis gefunden hat.Es sollte unstrittig sein, dass die NPD keine demokratische Partei ist. Das schließt dann auch aus, ihr öffentliche Auftritte zu verschaffen, wie das kürzlich bei der Ausstellung »Politica« in Kassel geschah. Alle Bundestagsparteien sagten daraufhin ihre Teilnahme ab, mit dem makabren Ergebnis, dass die demokratischen Parteien nicht, dafür aber die Nazis vertreten waren. Ein Beispiel dafür, wie Nazis demokratische Kräfte vertreiben. Im Dritten Reich blieb es dabei nicht. Als die Nazis an der Macht waren, folgten Terror und Massenmord. Das sollte Anlass sein, sie nie wieder gewähren zu lassen. In Kassel reagierte ein Stand-Inhaber angemessen mit dem textlichen Hinweis: »Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen«.
P. C.Walther
Broschüre
über unsern Kameraden Josef Raab
"Ringen für eine bessere
Welt - Der Penzberger Antifaschist Josef Raab (1899-1971)"
Herausgeberin: VVN-BdA Landesverband Bayern, München
2005

Foto
von Josef im Spanischen Bürgerkrieg |
Ein
aktiver Ringer war er, der gelernte Schlosser Josef
Raab, der 1899 in der oberbayerischen Bergarbeiterstadt
Penzberg auf die Welt kam. Als er 1971 starb, ging
ein Kämpferleben zu Ende, in dem der sportliche
Teil nur eine Facette war. Schon vor 1933 im kommunistischen
Widerstand gegen die Nazis, folgten nach deren Machtübernahme
die Flucht in die Schweiz, Rückkehr zur illegalen
Arbeit nach Deutschland, erneute Flucht ins Ausland,
dann der Weg nach Spanien, um im Thälmann-Bataillon
gegen die Franco-Faschisten zu kämpfen. Wie viele
Spanienkämpfer kommt er schließlich in französische
Internierungslager, die Auslieferung an Deutschland
und KZ-Haft drohen. Josef Raab kann erneut flüchten
und schließt sich bis zum Kriegsende dem französischen
Widerstand, der Résistance an. Nach dem Krieg wieder
daheim in Penzberg, ernennen die amerikanischen
Befreier den Kommunisten zum ersten kommissarischen
Bürgermeister der Stadt. In den folgenden Jahrzehnten
bleibt er vielfältig aktiv, in KPD (später in der
DKP), in der VVN, in der Friedensbewegung.
zu
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VVN-BdA Bayern
Frauenlobstr.24/Rgb
80337 München
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Barcelona gedachte der internationalen Brigaden
Spanien im Herzen
Wie könnten wir je vergessen das Land? Eines der letzten Lieder, das sie auf spanischem Boden gesungen haben. Das Lied des Abschiedes im Oktober 1938. Auf der Gran Via in Barcelona marschierten die internationalen Kämpfer zu ihrer letzten Parade. Die große Straße der Hauptstadt Kataloniens, die schräg die kubischen Wohnblöcke schneidet, sah noch ein letztes Mal die Freiwilligen der Internationalen Brigaden, in Zwölferreihen angetreten, geordnet nach Brigaden und Bataillonen, mit ihren Fahnen, Kommandeuren und Kommissaren an der Spitze. Umjubelt von tausenden Spaniern zogen die Kolonnen im Gleichschritt vorüber, viele Soldaten erhoben ihre Fäuste zum letzten Gruß; »Por vuestra y nuestra libertad!«- »Für eure und unsere Freiheit!«, stand in goldener Schrift auf ihren Fahnen. Der 28. Oktober 1938 war für viele Interbrigadisten ein Tag wie keiner zuvor, nie lagen Freude und Trauer so dicht bei einander, viele von ihnen blickten einer ungewissen Zukunft entgegen.
Im Oktober 2008, 70 Jahre nach dem geschichtsträchtigen Ereignis, ist es wieder die katalanische Metropole, die die letzten Spanienkämpfer empfängt. Es ist besonders warm in diesen Oktobertagen. Und nicht nur die Sonne meint es gut mit den hoch betagten Reisenden, die durch große Delegationen von Familien und Freunden aus ihren Ländern begleitet werden, sondern wieder ist es die Dankbarkeit, die Güte, das Temperament und die überschwängliche Freude der Spanierinnen und Spanier beim Wiedersehen, die für ein Gefühl der Wärme und des Willkommens sorgen. Und unübersehbar ist die Freude auch bei denen, die sich ebenso lange nicht gesehen haben, die Freunde der Internationalen Brigaden aus aller Herren Länder, die spätestens seit den letzten Treffen im Jahr 2006 ein unsichtbares Band der Brüderlichkeit über die Grenzen der Länder und Ozeane verbindet.
Nur wenige Tage bleiben zum Beisammensein, zum Austausch von Erinnerungen und zum Schließen neuer Bekanntschaften, um den Kreis der Aktiven zu erweitern und den Zusammenhalt zu stärken. Geplant sind gemeinsame Festessen, wie in Sitges, einem traumhaften Städtchen am Mittelmeer, dessen Altstadt aus der See die Berge hinauf gewachsen scheint und dessen Häuser mit Fenstern im maurischen Stil von einer langen Geschichte zeugen. General Viktor Lavski, einst Flieger der Roten Armee, im Dienst des republikanischen Heeres mehrfach abgeschossen, nutzt die kurze freie Zeit des Programms, um im Meer zu schwimmen.
Bei der Eröffnung einer Ausstellung über die Lincoln-Brigade im Rathaus des Ortes, verfolgen Journalisten und Filmteams die seltenen Gäste und kommen mit ihnen ins Gespräch. Geduldig stellen sie sich den Fragen, ist es doch vielleicht die letzte Möglichkeit, nochmals Zeugnis abzulegen von ihrem Kampf für eine bessere Welt, der für viele nicht erst in Spanien begann, dort aber seinen Höhepunkt fand und bis heute nicht endet. Doch die Tage im Oktober werden für manchen der Voluntarios de la libertad, die letzte Möglichkeit gewesen sein, noch einmal das geliebte Land, seine Menschen und die Freunde aus der ganzen Welt zu erleben. Ein Abschied nach 70 Jahren. Doch ihr Kampf wird niemals vergessen werden und auch wir, die Nachgeborenen, werden ihn nicht aufgeben. Salud!
Enrico Hilbert (aus antifa,
Magazin
der VVN-BdA
für
antifaschistische
Politik und Kultur, Dez. 2008)
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Tag
der Befreiung - 8. Mai 1945 - Tag des Sieges.
"Vor 60 Jahren erlebte die Menschheit die endgültige
militärische Zerschlagung des Deutschen Faschismus.
Dieses Datum markiert den Sieg über das menschenverachtende
Regime des Hitler-Faschismus, das politische Gegner
und Andersdenkende ausgrenzte, verfolgte und inhaftierte,
das Menschen allein aus einer konstruierten Rassenzugehörigkeit
als Juden, als Sinti und Roma, als Slawen millionenfach
ermordete, das alle Nachbarstaaten in Europa und
selbst Länder und Völker in anderen Teilen
der Welt mit Krieg, Okkupation und Vernichtung überzog,
ein Krieg, der 50 Millionen Menschen das Leben kostete.
"
PDF-Download
des kompletten Aufrufs der FIR (Internationale Föderation
der Widerstandskämpfer) |
Buchtipp
Mord in Penzberg
Die Geschichte, die hier erzählt wird, hat nichts mit
Religion zu tun, obwohl der Titel darauf hindeuten könnte.
Es geht um historisch Belegtes, um den Mord an 16 Bürgern
im oberbayrischen Penzberg. Mord an Frauen und Männern.
Eine der Frauen war hochschwanger.
Unter
den Ermordeten waren Sozialdemokraten und Kommunisten,
Bergarbeiter, Bürger, die von Penzberger Mitbürgern
als "unzuverlässig" denunziert worden waren.
Sie wurden am 28. April 1945 von Wehrmachtsangehörigen
auf Befehl eines Leutnants erschossen.
Andere
wurden von Angehörigen einer Volkssturmeinheit erhängt.
Als der Mord geschah, standen alliierte Truppen wenige
Kilometer vor Penzberg. Die US-Amerikaner zogen am 30.
April in die Stadt ein. "Die Henker und ihre skrupelosen
Helfer nehmen ihre bürgerliche Beschäftigung
wieder auf. Sie leben, als sei nie etwas passiert. Ohne
Skrupel, ohne Gewissensbisse, im festen Bewußtsein
lediglich ihre Pflicht getan zu haben. So wie Millionen
andere auch. Sie begreifen nicht, dass der Verzicht auf
moralische Verantwortung ein Verbrechen ist." (Seite
178) Das Buch beschreibt in seinen ersten Kapiteln eindrucksvoll
das Leben der Bergarbeiterfamilien in Penzberg in der
Kaiserzeit und der Weimarer Republik. Nachgezeichnet wird
der Widerstand gegen Ausbeutung und Nazi-Diktatur, schließlich
der Weg in den Krieg. Das Buch endet mit dem Prozeß
gegen die Mörder, der 1948 stattfand. Die Schuldigen,
wie der Penzberger Ortsgruppenleiter wurden zunächst
zu lebenslangen Zuchthausstrafen, zur Aberkennung der
bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebensdauer verurteilt.
Sie wurden nach immer neuen Verhandlungen schließlich
freigesprochen oder erhielten mindere Strafen. Auch das
nicht untypisch für dieses Land.
Achim Becker (aus
"antifa")
Peter
Brunner: "Der Judas-Tag",
Verlag Lehmanns media - LOB.de - Berlin, 14 Euro
|

Selbstdarstellung
|
Zur
Geschichte der VVN in Bayern:
Anfang 1947 gründeten Überlebende des Naziterrors
aus den Konzentrationslagern und Zuchthäusern, Verfolgte
und WiderstandskämpferInnen aller politischen Richtungen
nach der Bildung eines "gesamtdeutschen Rates"
auch in Bayern die "Vereinigung der Verfolgten des
Naziregimes" (VVN). Als einprägsames Abzeichen
wurde der "rote Winkel" gewählt - das Kennzeichen
für die Kategorie der politischen Häftlinge
in den Konzentrationslagern.
Ziel dieser überparteilichen Organisation war zunächst
die soziale Betreuung der ehemaligen Häftlinge, die
zum großen Teil unter katastrophalen Lebensbedingungen
zu leiden hatten. So organisierte 1951 die VVN eine Großdemonstration
in München für eine angemessene Entschädigung
der Verfolgten. Nicht zuletzt dem Engagement der VVN in
den vergangenen Jahrzehnten ist es zu danken, daß
viele ehemalige Verfolgte des NS-Regimes zumindest eine
bescheidene materielle Entschädigung für ihre
Leiden erhalten haben. Aber nach wie vor besteht der skandalöse
Zustand, daß ganze Opfergruppen wie etwa ein Großteil
der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter) bis heute
von der "Wiedergutmachung" ausgeschlossen sind.
Von Anfang an wollten sich die in der VVN zusammengeschlossenen
Verfolgten aber nicht auf die soziale Hilfeleistung beschränken.
War und ist doch das Leitmotiv der Organisation der Schwur
der befreiten Häftlinge des KZ Buchenwald: "Die
Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere
Losung. Der Aufbau einer Welt des Friedens und der Freiheit
ist unser Ziel." Ihre Erfahrungen und ihr moralisches
Gewicht wollten sie einbringen in die Neugestaltung dieses
Landes.
In Zeiten des Kalten Krieges zeigte sich sehr schnell
auch in Bayern, daß Regierung und Besatzungsmacht
nur wenig Interesse hatten, den "Nazismus mit seinen
Wurzeln" zu beseitigen. Alte Nazis kamen wieder in
Amt und Würden; diejenigen, die an Faschismus und
Krieg verdient hatten, verdienten erneut. Die materiellen
Sorgen der Opfer und ihrer Nachkommen aber wurden wie
auch ihr politisches Anliegen "verdrängt".
Und so engagierten sich die Mitglieder der bayerischen
VVN in vielen Aktionen gegen die Wiedereinsetzung alter
Nazis, gegen das Wiedererstehen faschistischer Organisationen,
gegen Wiederbewaffnung und atomare Aufrüstung - und
immer wieder gegen die "Verdrängung" der
Geschichte. So waren es nicht zuletzt die Initiativen
der VVN, die zur Errichtung von Gedenkstätten führten.
Maßgeblich beteiligt waren Mitglieder der VVN daran,
daß Mitte der sechziger Jahre endlich auf dem Gelände
des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau eine würdige
Gedenkstätte entstand.
Gegen Ende der sechziger Jahren, bedingt auch durch das
starke Anwachsen der neofaschistischen NPD, zeigt sich
im Gefolge der studentischen Protestbewegung erstmals
in großem Umfang das Interesse einer jungen Generation
an der Auseinandersetzung mit der Nazivergangenheit. Dies
war ein wichtiger Grund dafür, daß sich die
VVN 1971 zum "Bund der Antifaschisten" (seit
1996: "Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten")
erweiterte. Damit konnten nun auch Menschen, die nicht
selbst verfolgt waren, Mitglied der VVN werden.
Die Unterstützung der Friedensbewegung sowie Aktivitäten
gegen neue neofaschistische Gruppen, deren Propaganda
und deren zunehmender Terror waren Schwerpunkt der Arbeit
in den 70er und 80er Jahren. Rassismus, Ausländerfeindlichkeit
und Antisemitismus, die Diskriminierung von Menschen wegen
ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Weltanschauung, die Bedrohung
für deren Leib und Leben, haben in den vergangenen
Jahren gewaltig zugenommen. Manche programmatischen Forderungen
der rechtsextremen Partei "Die Republikaner",
die in Bayern gegründet wurde, fanden Widerhall in
der offiziellen Politik: Dies gilt vor allem für
die faktische Abschaffung des Asylrechts, das einst als
Konsequenz der faschistischen Verfolgungspolitik ins Grundgesetz
aufgenommen worden war.
Gegen solche undemokratischen Entwicklungen - die begleitet
werden von den heftigen Versuchen, die Erinnerung an die
Nazivergangenheit zu löschen - setzt die VVN nach
wie vor ihren Widerstand. Sie macht dies im Bündnis
mit allen demokratischen Kräften, denen an einer
humanen und toleranten Zukunft für dieses Land gelegen
ist.
Immer wieder zu solch breitem, parteiübergreifenden
Handeln beizutragen, war damals vor 50 Jahren das Anliegen
der Überlebenden der Konzentrationslager. Dieses
Anliegen steht auch heute im Mittelpunkt der Arbeit der
Frauen und Männer aus Widerstand und Verfolgung und
der jüngeren Mitglieder der VVN-BdA, wenn es darum
geht, aus der Erfahrung der Vergangenheit heraus unsere
Gegenwart menschlicher zu gestalten.
Die
VVN-BdA Bayern ist ein eingetragener, gemeinnütziger
Verein. Jedes Mitglied erhält vierteljährlich
die Zeitschrift der Bundesorganisation "antifa-rundschau"
und die bayerischen "antifa-nachrichten". Auf
Orts- und Landesebene gibt es öffentliche Veranstaltungen,
Mitgliederversammlungen, Seminare, Tagungen und Gespräche
mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Und nicht zu vergessen:
Aktionen gegen alten und neuen Faschismus, gegen Rassismus,
Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus, für
Frieden und Völkerverständigung.
Wir setzen uns ein für:
die Entschädigung aller NS-Opfer
ein wirklichkeitsgetreues Geschichtsverständnis
Gleichberechtigung
die Gleichbehandlung aller Menschen, unabhängig von
Herkunft und Hautfarbe
die Wiedereinführung eines humanen Asylrechts
ehrendes Gedenken für die Opfer des NS-Regimes
soziale Gerechtigkeit bei uns und eine gerechte Weltwirtschaftsordnung